www.swissbanking.org
Schweizerische Bankiervereinigung
Ausbildung » Infos für Bildungsexperten » Fachhochschulen

Fachhochschulen (FH)

Fachhochschulen

Fachhochschulen (FH)
Die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) hat im nicht-universitären Weiterbildungsbereich Bank und Finanz differenzierte Bildungsgänge mit eindeutigen Bildungsprofilen im Rahmen der gültigen Bildungssystematik geschaffen:

  • einen Weiterbildungsabschluss Bank in Form einer höheren Fachschule mit dem eidgenössischen Diplom "dipl. Bankwirtschafter HF / dipl. Bankwirtschafterin HF" (vgl. HFBF);
  • den Studiengang Bachelor of Science in Betriebsökonomie mit Vertiefungsrichtung Bank und Finanz.

Bachelor of Science in Betriebsökonomie mit Vertiefung Banking + Finance
Absolventen einer Bankgrundbildung (kaufmännische Grundbildung Bank mit Berufsmatura (Profil M) oder Bankeinstieg für Mittelschulabsolventen) wird mit der Schaffung von Bachelor-Studiengängen Betriebsökonomie mit Vertiefungsrichtung Bank und Finanz an Fachhochschulen eine umfassende und qualitativ hoch stehende Ausbildung auf Hochschulstufe mit einem schweizweit möglichst einheitlichen Vertiefungsanteil in Bank und Finanz von rund 30 Prozent ermöglicht.

Der Studiengang Bachelor of Science in Betriebsökonomie mit Vertiefungsrichtung Bank und Finanz wird von verschiedenen Fachhochschulen angeboten.Die SBVg arbeitet mit folgenden zusammen:

  • Hochschule Luzern HSLU-Wirtschaft bzw. deren Institut für Finanzdienstleistungen IFZ in Zug www.hslu.ch/ifz
  • Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW bzw. deren School of Management www.som.zhaw.ch
  • HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich www.fh-hwz.ch

Grundsätzlich ist die SBVg für die Zusammenarbeit mit allen Fachhochschulen offen, welche Studiengänge im Bereich Bank und Finanz anbieten. Voraussetzung ist, dass solche Fachhochschulen im Bereich Bank und Finanz u.a. über ausreichende Forschungskapazitäten verfügen.

Empfehlung von Bachelor-Studiengängen durch SBVg
Die SBVg empfiehlt ihren Mitgliedbanken, ihre Mitarbeitenden den Studiengang Bachelor of Science in Betriebsökonomie mit Vertiefungsrichtung Bank und Finanz bei folgenden eidgenössisch anerkannten Fachhochschulen absolvieren zu lassen, welche gemäss vorliegender Empfehlung bekannt sind und die darin aufgeführten Kriterien erfüllten:

  • Hochschule Luzern HSLU-Wirtschaft bzw. deren Institut für Finanzdienstleistungen IFZ in Zug www.hslu.ch/ifz
  • Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW bzw. deren School of Management www.som.zhaw.ch
  • HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich www.fh-hwz.ch

Zulassung zu Bildungsgängen der FH für Absolventen HFBF
Die Strategie des Verwaltungsrates der SBVg geht dahin, Absolventen des Bildungsgangs HFBF den Zugang zum Studiengang Bachelor of Science in Betriebsökonomie mit Vertiefungsrichtung Bank und Finanz sowie zu Weiterbildungen (MAS, DAS, CAS) an Fachhochschulen für die Spezialisierung zu ermöglichen.

Aktuell haben die folgenden Fachhochschulen

  • Hochschule Luzern HSLU-Wirtschaft
  • Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW School of Management)
  • Kalaidos Fachhochschule Schweiz
  • Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ Zürich)

mit der SBVg die Zulassung für HFBF-Absolventen zu Bildungsgängen der FH geregelt.

Master-Studiengang an Fachhochschulen
Bei den Master-Studiengängen wird unterschieden zwischen konsekutivem Master und Weiterbildungsmaster.

  • Konsekutiver Master

Der konsekutive Master-Studiengang Bank und Finanz ist eine zweite Ausbildungsstufe und baut inhaltlich auf dem Bachelor of Science in Betriebsökonomie mit Vertiefungsrichtung Bank und Finanz auf. Er kann im Anschluss an das Grundstudium absolviert werden.

Die HSLU-Wirtschaft und die ZHAW School of Management bieten den konsekutiven Master-Studiengang in einer Kooperation und gemäss den gesetzlichen Vorschriften des Bundes an.

vgl. ZHAW, vgl. HSLU

  • Weiterbildungsmaster

Bei den Weiterbildungsmaster gibt es den Master of Advanced Studies (MAS) und den Master of Business Administration (MBA). Beide Abschlüsse sind gleichwertig. Der MBA ist ein zusätzliches betriebsökonomisches Studium und generalistisch positioniert, beim MAS handelt es sich um eine fachspezifische Vertiefungsrichtung, die an die praktischen Erfahrungen der Teilnehmenden anknüpft.

MBA- bzw. MAS-Programme bauen in der Regel auf dem Abschluss einer Hochschule oder Höheren Fachschule sowie mehrjähriger Berufspraxis auf.