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Sprachregelung der SBVg zu den vorgeschlagenen Massnahmen des BR gegen Lohnexzesse bei Banken und Versicherungen
Basel, 28. April 2010
- Die SBVg anerkennt das Bedürfnis nach weiterführenden Regulierungen bei den Entlöhnungssystemen, da wir Lohnexzesse ebenfalls für inakzeptabel halten.
- Die Stossrichtung der vorgeschlagenen Massnahmen ist richtig, da auf fixe Obergrenzen oder grundsätzliche Verbote verzichtet wird.
- Die SBVg findet es sinnvoll, dass ausgegebene Optionen neu zum Ausübungszeitpunkt besteuert werden. Auch der Grundsatz, dass vom Unternehmensgewinn abhängige Bestandteile der variablen Vergütungen steuerlich nicht mehr als Personalaufwand, sondern als Gewinnverteilung betrachtet werden, verdient eine vertiefte Prüfung.
- Entschieden wehren wir uns aber gegen den Umstand, dass viele der verschärften Regelungen einzig für den Finanzsektor gelten sollten. Dies wäre für den Finanzsektor diskriminierend und würde zu Rechtsungleichheit führen.
- Im Weiteren möchten wir einmal mehr darauf hinweisen, dass in der zukünftigen Ausgestaltung sämtlicher Massnahmen die internationale Entwicklung berücksichtigt werden muss. Ansonsten würde der für den Wohlstand in der Schweiz wichtige Finanzsektor u.U. bei der Rekrutierung von Spezialisten entscheidende Konkurrenznachteile erhalten.
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