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Schweizerische Bankiervereinigung
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Sprachregelung der SBVg zu den Vorschlägen der Expertenkommission Too-big-to-fail

Basel, 4. Oktober 2010

  • Die Schweizerische Bankiervereinigung nimmt Kenntnis vom Schlussbericht der Expertenkommission Too-big-to-fail.
  • Die vorliegenden Massnahmen sind sehr streng, umfassend und stellen hohe Anforderungen an die zukünftige Eigenkapitalbasis. Sie werden aber die angestrebte Systemstabilität deutlich stärken und das Problem der impliziten Staatsgarantie der Grossbanken lösen.
  • Dadurch hat die Schweiz international eine Vorreiterrolle in der Begrenzung von Systemrisiken von grossen Banken übernommen. Um mögliche negative Auswirkungen auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit der betroffenen Banken zu verhindern, erwartet die SBVg, dass unsere Institutionen in den internationalen Gremien ebenfalls ähnliche strenge und umfassende Regeln durchsetzen. Gleichzeitig ermahnt die SBVg die nationale Politik, in der Umsetzung der Vorschläge internationale Entwicklungen zu berücksichtigen und keine zusätzlichen Forderungen zu stellen.
  • Die vorgeschlagenen Instrumente sind sinnvoll und entsprechen marktwirtschaftlichen Kriterien. Die SBVg begrüsst, dass keine Eingriffe in die Geschäftsmodelle der Grossbanken erfolgen und das bewährte Modell der Universalbank weiterbestehen kann. Dies wird die Attraktivität des Schweizer Finanzplatzes erhalten.
  • Weiter wird begrüsst, dass die Massnahmen einzig für systemrelevante Banken gelten und dass durch die lange Übergangsfrist (Synchronisation mit Basel III) genügend Zeit zur Verfügung steht, um die benötigten Eigenmittel aufzubauen. Dadurch dürften die negativen Auswirkungen, beispielsweise auf die Kreditmärkte, beschränkt bleiben.




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