Medienmitteilungen
15.01.2016

Statement der SBVg zu „Digital Onboarding“

Die SBVg hat heute ihre Stellungnahme zu den Vorschlägen der FINMA betreffend „Digital Onboarding“ eingereicht. Folgende Punkte sind aus Sicht der SBVg in Zukunft wichtig:

  • Die Digitalisierung des Finanzgeschäfts schreitet rasch voran. Andere Finanzplätze haben heute weiterreichende Möglichkeiten im digitalen Geschäft. Will der Schweizer Bankensektor weiter zu den führenden und modernen Finanzplätzen der Welt gehören, braucht er die gleichen regulatorischen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten. Deshalb begrüsst die SBVg die Initiative der FINMA.
  • Die vorgeschlagenen Lösungen sind jedoch sehr aufwendig und gehen teils über gebräuchliche Standards hinaus. Im Bereich Identifikation von Kunden werden beispielsweise höhere Standards verlangt, als die Geldwäschereiverordnung der FINMA oder die Vereinbarung über die Standesregeln zur Sorgfaltspflicht der Banken (VSB 16) vorsehen. Dies muss im Sinne der internationalen Wettbewerbsfähigkeit unbedingt angepasst werden.
  • Wichtig ist auch, dass die Vorgaben technologieneutral formuliert werden, damit der Schweizer Finanzplatz bei künftigen technologischen Entwicklungen nicht ins Hintertreffen gerät. Die Regeln sollten entweder abstrakter formuliert werden oder es sollte klargestellt werden, dass gleichwertige technische und technologische Mittel ebenfalls verwendet werden können.
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