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10.03.2026

Eine wirkungsvolle Öffentlichkeitskampagne 

Angesichts der Flut an Informationen zum geopolitischen und wirtschaftlichen Umfeld wird die öffentliche Meinung von der Strömung getrieben. The River beleuchtet die Rolle der Banken und trägt dazu bei, das Vertrauen wiederherzustellen.  

Denis Pittet, Präsident der Fondation Genève Place Financière

 

Im kürzlich veröffentlichten «Bankenmonitor» von gfs.bern im Auftrag der Schweizerischen Bankenvereinigung (SBV) wird bestätigt, dass sich die Öffentlichkeit aufgrund der aktuellen internationalen Turbulenzen zunehmend für wirtschaftliche Fragen interessiert. Eine grosse Mehrheit nimmt die Banken als eine Säule der Weltwirtschaft wahr. Die Vertrauenswürdigkeit und die Unterstützung von KMU durch Finanzierungen werden besonders geschätzt, ebenso wie ihr Beitrag als Arbeitgeber.

Nach dem Höhepunkt von 75 % im Jahr 2021 pendelte sich die Zustimmung zu Schweizer Banken im Jahr 2025 bei 53 % ein, was dem Vertrauensniveau vor der Finanzkrise im Jahr 2008 entspricht. Bei genauerer Betrachtung ist die Erosion in bestimmten sozio-demographischen Kategorien noch stärker. Während der Ruf des Bankensektors in der deutsch- und italienischsprachigen Schweiz weiterhin gut ist, zeigt er sich in der französischsprachigen Schweiz weniger stabil, wo der Zufriedenheitswert kaum 40 % übersteigt.

Im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Finanzplatzes im internationalen Vergleich zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. Tatsächlich sind 91 % der Bevölkerung der Meinung, dass ein wettbewerbsfähiger Schweizer Finanzplatz für die heimische Wirtschaft wichtig ist. Allerdings hat sich die Wahrnehmung der derzeitigen Positionierung deutlich verschlechtert. Im Jahr 2015 waren 54 % der befragten Personen der Auffassung, dass der schweizerische Bankensektor wettbewerbsfähiger ist als seine internationalen Konkurrenten. Zehn Jahre stimmen nur noch 27 % zu.

Diese Feststellung rechtfertigt die Durchführung einer Öffentlichkeitskampagne voll und ganz. Wie ein Fluss, der sich in Windungen dahinzieht, schwankt die öffentliche Meinung in Abhängigkeit von Finanzkrisen, wirtschaftlichen Spannungen und weltweiten Unsicherheiten. Und vor allem ist nichts garantiert! Gerade jetzt ist es wichtig, die Rolle der Banken sichtbarer zu machen. Sie verwalten fast 9'300 Milliarden Franken an Vermögenswerten und beschäftigen ca. 160'000 Mitarbeitende. Aufgrund ihrer starken internationalen Ausrichtung liegt ihr Beitrag zu den Dienstleistungsexporten aus unserem Land bei 16 %.

Trotzdem ist der Finanzplatz sehr viel mehr als nur Zahlen! Die Banken bieten Begleitung für verschiedene Lebensphasen und sind Innovationsquellen. «The River» hebt nicht nur diese Dynamik hervor, sondern ermöglicht auch die Behandlung von Fachthemen, die trotzdem von wesentlicher Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors sind. Der Zugang zum europäischen Markt gehört dazu. Die Beziehungen mit der EU müssen stabil und langfristig gestaltet sein, da es sich um den wichtigsten Handelspartner der Schweiz handelt. Es geht um den Erhalt von Arbeitsplätzen, Kompetenzen und Steuereinnahmen in der Schweiz.

The River stellt Zahlen zum Nachweis der entscheidenden Rolle der Banken für den Wohlstand unseres Landes zur Verfügung und eröffnet einen Dialog über wichtige Themen, und übernimmt somit einen öffentlichen Auftrag!

Zur Person

Denis Pittet hat ein Anwaltspatent, einen Master in Rechtswissenschaften und einen Master in Wirtschaftswissenschaften der Universität Genf. Er hat seine gesamte Karriere bei der Lombard Odier Gruppe verbracht, leitete die Abteilung Recht, Steuern und Vermögensberatung der Gruppe und wechselte 2015 als Co-Leiter in die Abteilung Privatkunden. Denis Pittet ist ausserdem Präsident der Fondation Philanthropia und Mitglied des Vorstands der Vereinigung Schweizerischer Privatbanken (VSPB).

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