Medienmitteilungen12.01.2026
Schweizerische Bankiervereinigung lehnt die vom Bundesrat vorgeschlagene Kapitalverschärfung ab und fordert sorgfältige Prüfung tragfähiger Alternativen
In ihrer Stellungnahme lehnt die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) die vom Bundesrat vorgeschlagene Änderung des Bankengesetzes und der Eigenmittelverordnung zur Unterlegung ausländischer Beteiligungen im Stammhaus systemrelevanter Banken ab. Die SBVg fordert stattdessen eine verhältnismässige, zielgerichtete und international abgestimmte Regulierung. Zudem verlangt sie eine sorgfältige Prüfung tragfähiger Alternativen zur vorgeschlagenen Maximalvariante sowie eine Gesamtsicht auf alle geplanten Massnahmen, um unnötige Belastungen für den Finanzplatz und die Realwirtschaft zu vermeiden. Ziel ist es, die Systemstabilität zu stärken und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit des Finanz- und Wirtschaftsstandorts Schweiz zu sichern.