Ideenpool
Der Ideenpool bietet praxisnahe Unterstützung zu den Umsetzungsinstrumenten. Er enthält Beispiele und Ideen, wie beispielsweise ein Ausbildungsplan gestaltet werden kann oder wie sich generische Praxisaufträge an den Bankalltag anpassen lassen.
Die Inhalte sind als Inspiration und Ergänzung zum Guide gedacht und nicht als Vorgaben zu betrachten. Jede Bank kann eigene Lösungen umsetzen.
Der Bildungsplan gibt die zu erlernenden Kompetenzen und Fachthemen vor. Im Ausbildungsplan pro Abteilung legen Sie fest, in welcher Abteilung die Lernende welche Erfahrungen machen sollen, sprich welche Leitfragen und damit Handlungskompetenzen und mögliche Praxisaufträge zugeteilt sind. Dazu definieren Sie für jedes Lehrjahr konkrete Einsatzbereiche (z. B. Filiale, Back-Office, Digitalbanking), die Schwerpunktthemen (z. B. Kundenberatung, Prozessabwicklung, Compliance) und die Leitfragen bzw. Handlungskompetenzen, die in diesem Zeitraum entwickelt werden sollen. Der Plan sorgt dafür, dass die Lernende alle notwendigen Bereiche durchläuft und sich die Inhalte nicht überschneiden, sondern sinnvoll aufbauen.
Die Praxisaufträge sind Arbeitsaufträge für den Arbeitsalltag und ein optionales Hilfsmittel für die Erreichung der Handlungskompetenzen. Sie bilden dabei die Handlungskompetenzen vollständig ab. Pro Handlungskompetenz stehen mehrere Praxisaufträge zur Verfügung. Diese sind nicht als wörtliche Instruktion zu verstehen, sondern als Hilfsmittel.
Die Praxisaufträge sollen in den betrieblichen Kontext der jeweiligen Bank gesetzt werden, deshalb kann es sinnvoll sein, betriebsinterne Anpassungen vorzunehmen. Die Bank hat zudem die Möglichkeit, eigene Praxisaufträge zu erstellen.
Praxisausbildende sind die Begleiter:innen und Betreuer:innen «on-the-job» im Arbeitsalltag der Lernenden. Sie agieren als Coach, Fachexpertin/Fachexperte und Vorbild zugleich. Im Tagesgeschäft zeigen Praxisausbildende den Lernenden wie Aufgaben erledigt werden, fördern deren Selbstständigkeit und geben regelmässig Feedback. Sie helfen zudem, den Lerntransfer zwischen Schule, überbetrieblichen Kursen und Praxis herzustellen, indem sie z. B. darauf achten, dass theoretisch Gelerntes im Betrieb angewendet wird.
| Worum geht es? | Dokument |
| Nach jedem Abteilungseinsatz führen unsere Lernenden ein strukturiertes Kurzfeedbackgespräch mit der Praxisausbildenden – so erhalten auch die Praxisausbildenden und der entsprechende Ausbildungsplatz nebst dem BB noch Rückmeldungen. Das Gesprächsformular besteht aus drei Leitfragen, maximal 20 Minuten. Das Gespräch wird für HR als Qualitätsprüfung verwendet und abgelegt. So bleibt auch das Feedback an die Ausbildungsplätze und PAB nachvollziehbar und kann im Semestergespräch gezielter thematisiert werden. |
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| Feedbackgespräch zwischen Nachwuchsverantwortlichen und Praxiausbildenden | - |