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22.06.2023

Beziehungen Schweiz – EU: Verabschiedung von Eckwerten in der Europapolitik

Die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) begrüsst die gestrige Bekanntgabe des Bundesrates über die Eckwerte für ein Verhandlungsmandat mit der Europäischen Union (EU). Im Hinblick auf die Aufnahme von formellen Verhandlungen sollen diese als Grundlage für die weiteren Gespräche mit der EU dienen. Dadurch soll der bilaterale Weg stabilisiert und weiterentwickelt werden. Gerade der Bankensektor ist als Exportindustrie auf offene Märkte angewiesen und muss deshalb ebenfalls in diesen Gesprächen berücksichtigt werden.

Der Binnenmarkt der EU ist ein Kernmarkt für den Schweizer Finanzplatz. Eine bedeutende Anzahl Kunden aus der EU vertraut ihr Vermögen den Banken in der Schweiz an. Doch der Zugang zu Bank- und Wertpapierdienstleistungen aus der Schweiz ist heute für unsere Nachbarinnen und Nachbarn oft nur eingeschränkt möglich. Denn aufgrund des fehlenden Marktzugangs können Schweizer Banken den Kundenbedürfnissen in der EU nicht vollumfänglich gerecht werden.

Die Schweizerische Bankiervereinigung setzt sich intensiv dafür ein, dass die Anliegen der Banken in diesen Verhandlungen berücksichtigt werden, so dass der Marktzugang in diesem Bereich verbessert werden kann. Die SBVg begrüsst deshalb die gestrige Verabschiedung der Eckwerte, so dass die bilateralen Beziehungen auch im Sinne des Finanzplatzes weiterentwickelt werden können, erwartet aber auch, dass die Anliegen der Banken ebenfalls berücksichtigt werden.

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